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Archiv für die Kategorie ‘dialog’

Die Sendung ist jetzt auch Online abrufbar:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/499902?inPopup=true
Das ZDF hat auch ein Online-Forum geschaltet:
http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/25/0,1872,7243033,00/
Meinen Bericht findet Ihr hier:
http://adi5767.wordpress.com/2008/05/19/streitfall-religion/
Shabbat Shalom

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Streitfall Religion

Unter diesem Motto “Welcher Gott ist zukunftsfähig?” diskutierten Gestern: Walter Homolka, Rabbiner, Manfred Lütz, Theologe, Psychotherapeut, Asiye Köhler, Islamwissenschaftlerin, Pädagogin, Fiona Lorenz, Pädagogin, Vorsitzende des Humanistischen Verbands Rheinland-Pfalz unter der Moderation von Gert Scobel.
Passend zu den aktuellen “Streitfällen” hätte dies ein interessanter Abend werden können, immerhin gibt es durchaus Themen, die kontorvers in der [...]

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Vielleicht ist es ungewollte Marketinghilfe, aber rechtzeitig zum Erscheinen des Buches:
“… damit sie Jesus Christus erkennen”: Die neue Karfreitagsfürbitte für die Juden
( Herausgegeben von Walter Homolka und Erich Zenger
Herder, Freiburg; Auflage: 1 (Mai 2008 )
ISBN-13: 978-3451299643)
welches einige sehr interessante Artikel rund um die große Debatte um die geänderte Karfreitagsfürbitte [...]

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Es sind erst zwei Wochen vergangen, dass fast alle Juden auf der Welt den ersten Pessach Seder mit einem recht bekannten Ausspruch, bzw. Lied abgeschlossen haben:
la shanah haba’a b jeruschalaim – zum nächsten Jahr in Jerusalem.
Pessach ist das jüdische Fest, an dem wir Juden uns an den Auszug aus Ägypten erinnern, an die einzigartige Tat G’ttes, der uns, sein Volk, aus der Unterdrückung befreit und in die Freiheit geführt hat.
Wie kommt es, dass in dem Seder, dem großen Gemeinschaftsabend, an dem wir miteinander sitzen, lesen, lernen, diskutieren und essen, und nur noch an einer einzigen, weiteren Stelle Jerusalem erwähnen, wir Jerusalem den visionären Abschluss einräumen.
Es ist richtig, Pessach war eines der Pilgerfeste zur Zeit des Tempels, aber dies spielt in den Erzählungen des Abends eigentlich keine Rolle. Es muss also etwas anderes sein, was Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt, durch die Jahrhunderte und Jahrtausende mit dieser Stadt verbunden hat und Propheten, Dichter, Rabbiner und Gelehrte angeregt hat, die Stadt in den Fokus unserer Liturgie, unserer Gebete, Hoffnungen und Träume zu rücken.

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- weitere jüdische Gedanken zur Karfreitagsfürbitte 
Sowohl auf meinem Blog-Beitrag, in anderen Veröffentlichungen, als auch auf den Beitrag bei Chajm, gab es doch einige Reaktionen, die ich nun gerne etwas ausführlicher kommentieren möchte:
Ein Vorwurf, mit dem ich mich konfrontiert sehe, lautet, dass wir Juden mit unserer Kritik an der neuen Fürbitte, den Katholiken ihren Glauben absprechen [...]

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auf unterschiedlichsten foren und in blogs wird derzeit über ein jüdisches gebet diskutiert, welches (angeblich) vergleichbar mit der karfreitagsfürbitte sei. ich sehe es nur bedingt so. es ist ein universalistisches gebet, welches weder zur mission noch zur abwertung “nicht-monotheistischer” religionen aufruft. “götzendiener” sind im judentum nicht der islam, das christentum, oder die bahaii, um dies [...]

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um es gleich vorweg zunehmen, nein, ich sehe keinen zufall darin, dass purim und karfreitag in diesem jahr auf den selben tag fallen. es ist eher ein deutliches zeichen. während andere um “die erleuchtung unserer herzen” bitten, und damit im grunde für die aufgabe unserer religion, werden wir mit der feier des purim festes, durchaus mit einer gewissen portion stolz und vor allem fröhlichkeit, daran erinnern, dass es in der geschichte schon ganz andere versuche gab, juden und judentum zu einem teil der selbigen zu machen. mit dem blick auf purim und diesem wissen könnte man als jude also locker über die jüngsten spielchen des papstes zu der karfreitagsliturgie hinwegsehen.
[... zwischenteil in meinem blog ...]
und welchen schluss kann man nun daraus ziehen? sollen wir juden den dialog nun abbrechen, nachdem unser partner zurück zu “guten alten zeiten” möchte? ich für meinen teil denke nein. auch wenn es schwer fällt, aber jemanden der fällt, soll man nicht noch zusätzlich ein bein stellen. es ist nicht an uns juden, der katholischen kirche tipps im umgang mit ihrem papst zu geben, aber wir können denen partner bleiben, die dies wollen und sie in ihrem bemühen, eine moderne, offene kirche zu gestalten, unterstützen. ich bin davon überzeugt, dass auch in der katholischen kirche die letztgenannten in der mehrheit sind und wir mit einem abbruch des dialoges sie nur schwächen würden. das problem ratzinger wird sich von selbst lösen, sein propagierter neuer antijudaismus nur, wenn wir nicht wegschauen.

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trialog durch klänge

vergangene woche war in berlin ein neues projekt zu hören: klangtrialog.
die musiker Mimi Sheffer (Gesang), Nasser Fakhri (Gesang), Christian Hagitte (Orgel), Salim Saroueh (Violine) und für Percussion Süleyman Celik verbanden liturgische musik aus dem islam, dem christentum und dem judentum zu einem, gemeinsamen konzert. gerstern abend war ich in der kaiser wilhelm gedächtniskriche und schaute [...]

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 so lautet der korrekte name des diesjährigen preisträgers des abraham geiger preises, der ihm am 4.märz. (also vor zwei tagen) abends in der bayerischen vertretung in berlin überreicht wurde. für das geiger kolleg war es ein riesen event, zu dem sich über 530 personen angemeldet hatten, plus pressevertreter. nach der ordination der ersten rabbinerstudenten im [...]

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synkretismus

endlich. eine weitere, kleine hausarbeit habe ich heute morgen abgeschlossen. thema: der islam in bengalen. im letzten semester hatte ich einen interessanten kurs an der uni zum thema synkretismus. gibt es vermischungen von religionen, was sind ihre wurzeln, ihre motivationen und was sind die ausprägungen? wann kann man überhaupt von synkretismus sprechen? synkretismus ist eigentlich [...]

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