vergangenen mittwoch war mein letzter tag mit vorlesungen im nun vergangenen semester und ich schaue ihm mit einigen tränenden und auch einigen lachenden augen hinterher. … spannend war die vorlesung zu sozialismus und antisemitismus (vorallem vor 1950). ein eindruck, dass in der linken (nicht nur die pds-nachfolgepartei, sondern die linken politischen bewegungen als ganzes) antisemitismus ein unerwünschtes, aber gängiges phänomen war und ist, konnte nicht beseitigt werden, aber die betrachtung ist nun für mich differenzierter möglich. … meine anderen kurse an der uni: …
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Ein Gastbeitrag von Chayim Schell (erstmals veröffentlicht am 22.10.2004 bei hagalil.com)
Hier wie dort geht es aber nicht um Kritik an einem anderen Land, sondern es geht auch um Angriffe gegen eine in Deutschland lebende Minderheit. In der heute-Sendung im ZDF wurde zum Beispiel in diesem Zusammenhang davon gesprochen, dass derzeit ca. 700.000 Türken mit deutschem Pass in Deutschland leben. Ist diese nach ethnischen Kriterien orientierte Wahrnehmung des anderen nicht bezeichnend? Türke bleibt Türke, genauso wie Jude Jude bleibt, egal, ob er oder sie einen deutschen Pass besitzt.
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Veröffentlicht in antisemitismus, deutschland, Getagged BüSo am 26. Juni 2008 | 15 Kommentare »
Ab und an werde ich einfach mal Bilder von Situationen, Augenblicken oder Merkwürdigkeiten hochladen, die mich stutzig gemacht haben und wo ich mich - wie im Nachfolgenden frage, wie das eigentlich sein kann. Jeglicher weiterer Kommentar ist eigentlich überflüssig.
Gesehen in der Münchner Fussgängerzone im Ende März 2008
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Veröffentlicht in antisemitismus, deutschland am 9. Juni 2008 | 1 Kommentar »
Juval hat mich auf eine Website aufmerksam gemacht, die ich gerne durch einen Banner und Link auf meiner Seite aktiv unterstützen möchte. Wer von Euch ebenfalls einen Blog oder Internetseiten betreibt, den bitte ich, Juvals Beispiel zu folgen und die Seite zu verlinken. Die Wahlergebnisse in Sachsen machen mehr als deutlich, dass Deutschland kein Friede-Freude-Eierkuchen [...]
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die semesterferien gehen nun zu ende und rückblickend muss ich sagen, dass “vorlesungsfreie zeit” tatsächlich der bessere ausdruck ist. es ist einiges in den letzten wochen geschehen und von ferien war nicht immer etwas zu spüren. vielleicht bis auf die tatsache, dass ich morgens eine woche länger schlafen konnte.
in dem beitrag berichte ich von der tagung europäischer rabbiner und meinem besuch in wien und ein wenig von anderen ereignissen.
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- weitere jüdische Gedanken zur Karfreitagsfürbitte
Sowohl auf meinem Blog-Beitrag, in anderen Veröffentlichungen, als auch auf den Beitrag bei Chajm, gab es doch einige Reaktionen, die ich nun gerne etwas ausführlicher kommentieren möchte:
Ein Vorwurf, mit dem ich mich konfrontiert sehe, lautet, dass wir Juden mit unserer Kritik an der neuen Fürbitte, den Katholiken ihren Glauben absprechen [...]
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auf unterschiedlichsten foren und in blogs wird derzeit über ein jüdisches gebet diskutiert, welches (angeblich) vergleichbar mit der karfreitagsfürbitte sei. ich sehe es nur bedingt so. es ist ein universalistisches gebet, welches weder zur mission noch zur abwertung “nicht-monotheistischer” religionen aufruft. “götzendiener” sind im judentum nicht der islam, das christentum, oder die bahaii, um dies [...]
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gestern laß ich auf dem blog “JewsByChoice.Org” einen artikel, der mich doch ein wenig nachdenklich gemacht hat:
Welcome to the Hunted
(by David 7.3.200
…
My previous post seems terribly self-indulgent, especially in light of yesterday’s slaughter at Yeshiva Mercaz Harav in Israel.
… As if that weren’t cruel enough, those who were murdered were mere boys, studying their [...]
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um es gleich vorweg zunehmen, nein, ich sehe keinen zufall darin, dass purim und karfreitag in diesem jahr auf den selben tag fallen. es ist eher ein deutliches zeichen. während andere um “die erleuchtung unserer herzen” bitten, und damit im grunde für die aufgabe unserer religion, werden wir mit der feier des purim festes, durchaus mit einer gewissen portion stolz und vor allem fröhlichkeit, daran erinnern, dass es in der geschichte schon ganz andere versuche gab, juden und judentum zu einem teil der selbigen zu machen. mit dem blick auf purim und diesem wissen könnte man als jude also locker über die jüngsten spielchen des papstes zu der karfreitagsliturgie hinwegsehen.
[... zwischenteil in meinem blog ...]
und welchen schluss kann man nun daraus ziehen? sollen wir juden den dialog nun abbrechen, nachdem unser partner zurück zu “guten alten zeiten” möchte? ich für meinen teil denke nein. auch wenn es schwer fällt, aber jemanden der fällt, soll man nicht noch zusätzlich ein bein stellen. es ist nicht an uns juden, der katholischen kirche tipps im umgang mit ihrem papst zu geben, aber wir können denen partner bleiben, die dies wollen und sie in ihrem bemühen, eine moderne, offene kirche zu gestalten, unterstützen. ich bin davon überzeugt, dass auch in der katholischen kirche die letztgenannten in der mehrheit sind und wir mit einem abbruch des dialoges sie nur schwächen würden. das problem ratzinger wird sich von selbst lösen, sein propagierter neuer antijudaismus nur, wenn wir nicht wegschauen.
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Ralf Goerlitz hat als kommentar zu meinem artikel über no go gebiete in berlin und ostdeutschland einen link zu seinem kennzeichnungsvorschlag solcher gebiete hinterlegt (siehe links).
da die politische klasse mal wieder darüber diskutiert, wie man das problem mit den nazis und dem rechten mob kleinreden kann und wohl kaum selbst gemeinden und straßenzüge entsprechend kennzeichen [...]
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