Jeder zählt.

Paraschat B‘midbar, B’midbar (Num) 1.1 – 4.20
31.5.2008 / 26. Iyar 5768

Vor kurzem kam bei uns mal wieder die Diskussion auf, was ein gültiger Minjan ist. 7 (palästinensicher Minjan), oder 10. Männer und Frauen, nur Frauen, nur Männer. Vielleicht 20. Menschen usw. In unserer Diskussion wurde wichtig, wie viele wir sind. Das die Diskussion nicht neu ist, zeigt ein Blick in den Wochenabschnitt von letzter Woche …

Streitfall Religion – Reaktion

Die Sendung ist jetzt auch Online abrufbar:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/499902?inPopup=true
Das ZDF hat auch ein Online-Forum geschaltet:
http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/25/0,1872,7243033,00/
Meinen Bericht findet Ihr hier:
http://adi5767.wordpress.com/2008/05/19/streitfall-religion/
Shabbat Shalom

Streitfall Religion

Unter diesem Motto „Welcher Gott ist zukunftsfähig?“ diskutierten Gestern: Walter Homolka, Rabbiner, Manfred Lütz, Theologe, Psychotherapeut, Asiye Köhler, Islamwissenschaftlerin, Pädagogin, Fiona Lorenz, Pädagogin, Vorsitzende des Humanistischen Verbands Rheinland-Pfalz unter der Moderation von Gert Scobel.
Passend zu den aktuellen „Streitfällen“ hätte dies ein interessanter Abend werden können, immerhin gibt es durchaus Themen, die kontorvers in der [...]

Nix Neues, oder? Karfreitagsbitte die Xte…

Vielleicht ist es ungewollte Marketinghilfe, aber rechtzeitig zum Erscheinen des Buches:
„… damit sie Jesus Christus erkennen“: Die neue Karfreitagsfürbitte für die Juden
( Herausgegeben von Walter Homolka und Erich Zenger
Herder, Freiburg; Auflage: 1 (Mai 2008 )
ISBN-13: 978-3451299643)
welches einige sehr interessante Artikel rund um die große Debatte um die geänderte Karfreitagsfürbitte [...]

Israel 12 Points

Diese Woche ist es soweit. Es ist „Eurovision Song Contest“. Und zumindest mein Abendprogramm steht für den 20. und 22. (jeweils ein Halbfinale) und natürlich den 24. Mai mit dem großen Finale fest.
Für Israel startet – wie ich schon berichtet habe – Boaz Mauda. Infos findet Ihr auf seiner Website http://www.boazmauda.co.il/ (nach seiner Gallerie zu [...]

Israel Tag

irgendwie rauscht die zeit nur so an mir vorbei und die diversen feiertage und gedenktage neigen dazu, so bedeutungslos zu werden, wie die vielen grauen haarstoppel in meinem „bis zu lag ba omer bleibt er stehen“-bart.
und fasst wäre dies auch das schicksal des diesjährigen festtages zur gründung israels widerfahren, wäre nicht ein paar freunde gekommen, [...]

Jerusalem im jüdischen Gebet – eine kleine Annäherung

Es sind erst zwei Wochen vergangen, dass fast alle Juden auf der Welt den ersten Pessach Seder mit einem recht bekannten Ausspruch, bzw. Lied abgeschlossen haben:
la shanah haba’a b jeruschalaim – zum nächsten Jahr in Jerusalem.
Pessach ist das jüdische Fest, an dem wir Juden uns an den Auszug aus Ägypten erinnern, an die einzigartige Tat G’ttes, der uns, sein Volk, aus der Unterdrückung befreit und in die Freiheit geführt hat.
Wie kommt es, dass in dem Seder, dem großen Gemeinschaftsabend, an dem wir miteinander sitzen, lesen, lernen, diskutieren und essen, und nur noch an einer einzigen, weiteren Stelle Jerusalem erwähnen, wir Jerusalem den visionären Abschluss einräumen.
Es ist richtig, Pessach war eines der Pilgerfeste zur Zeit des Tempels, aber dies spielt in den Erzählungen des Abends eigentlich keine Rolle. Es muss also etwas anderes sein, was Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt, durch die Jahrhunderte und Jahrtausende mit dieser Stadt verbunden hat und Propheten, Dichter, Rabbiner und Gelehrte angeregt hat, die Stadt in den Fokus unserer Liturgie, unserer Gebete, Hoffnungen und Träume zu rücken.