Tätowierungen – Ein neuer Kult ?!

Ich mag Tätowierungen und Piercings nicht. Vielleicht bin ich an der Stelle ein wenig altmodisch, aber ich finde, dass unsere Körper ihren eigenen Reiz haben und dass Tätowierungen oder auch Pircings diesen eher entzaubern als verstärken. Vielleicht schwingt in meiner Abneigung auch eine biblische Tradition mit, die sich aus einem klaren Verbot von Einschnitten in die Haut und Tätowierungen ergibt. Es handelt sich im Konkreten um einen Vers aus dem dritten Buch Mose (Vajikra), Kapitel 19:28:

„Und Einschnitte um einen Toten sollt Ihr nicht machen in Euren Leib, und Ätzschriften sollt Ihr an Euch nicht machen. Ich bin der Ewige.“.

Bevor wir zu leichtfertig eine Handlung durch die Bibel bestätigen oder ablehnen, sollten wir genau hinschauen. Warum steht der Text genauso in der Heiligen Schrift? Was könnte der Grund dafür sein, dass sich ein biblisches Gebot für oder gegen eine Sache ausspricht?

Zunächst ist immer ein Blick in den Kontext eine hilfreiche Vorgehensweise. Unser Vers taucht im Wochenabschnitt Kedoschim auf. Kadosch (קדש) wird häufig mit „Heilig“ übersetzt. Es ist etwas, dass (von uns Menschen und/oder von G’tt) für G’tt oder für eine heilige Handlung separiert wird. Das konstante Thema des Wochenabschnitt (als Wochenabschnitte bezeichnet man insgesamt 54 Teilabschnitte der Torah, die im Laufe des Jahres nacheinander gelesen werden. W)ist dem g’ttlichen Auftrag an Yisrael gewidmet, „Heilig“ zu sein. Die Kapitel 18 bis 20 geben dabei eine klare Vorstellung von dem ab, was Heiligkeit im menschlichen Leben ausmacht. Dabei liegt der Schwerpunkt auf ethischen Verhaltensregeln. Berühmtester Satz in diesem Zusammenhang ist Vajikra 19.18b

„liebe deinen Nächten wie dich selbst. Ich bin der Ewige.“

Viele der Gebote, die wir in diesem Abschnitt finden, werden nicht weiter begründet. Jedoch tragen sie alle eine gemeinsame, sehr interessante „Unterschrift“: Ich bin der Ewige (אני ה’). Dies würde ich dahingehend interpretieren, dass wir diese, oder jene Handlung vollziehen, um uns eindeutig zu G’tt zu bekennen; um uns auf seine Seite zu stellen. Heiligung ist demnach ein Bekenntnis zu einer bestimmten Handlungsoption. Häufig ist dies damit Verbunden, dass wir uns dadurch bewusst von anderen Menschen, oder üblichen Vorgehensweisen unterscheiden.

Und so glaube ich auch, dass uns diese Definition wieder zurück zu unseren Tattoos bringt. Es ist keine unbekannte Tatsache, dass Tätowierungen benutzt wurden und werden, um Gruppenzugehörigkeiten äußerlich zur Schau zu stellen. Unangenehmes Beispiel sind die „Hass-Tattoos“ von Neonazis und die Pervertierung durch die Nazis, die die Nummerntätowierungen für KZ-Häftlinge nicht nur dazu verwendeten, eine Gruppe von Menschen dauerhaft zu kennzeichnen, sondern auch die Identität der Opfer auf die Gruppenzugehörigkeit zu reduzieren. Angenehmere Beispiele sind Namen von geliebten Menschen. Über das Tattoo soll die ewige Verbundenheit demonstriert werden. Letztendlich haben wir im Judentum ein eigenes, vergleichbares Beispiel dafür. Die Beschneidung, als ewiges Zeichen des Bundes.

Man kann also davon auszugehen, dass zu biblischen Zeiten, durch Zeichen in der Haut, eine solche Verbundenheit ausgedrückt werden sollte. Die genauen Beschreibungen der verbotenen Eingriffe in unserem Vers verweisen meiner Meinung nach nicht auf ein generelles Verbot, sondern auf die Praxis anderer Kulte, von denen sich die Yisraeliten unterscheiden sollten. Lukian von Samosata (W) beschreibt in seiner Darstellung über die syrische G’ttheit Atargatis (Dea Syria), dass die Priester und die Anhänger dieses Kultes Einschnitte an den Armen hatten. In Verbindung mit der Trauer um Tote ist das Einritzen in die eigene Haut eine sehr wahrscheinliche Praxis innerhalb des Baal-Kultes gewesen (Talmud Bavli, Traktat Makkot 21a). Das Verbot in der Bibel und auch die spätere Rezeption durch die Rabbiner will eine klare Abgrenzung zu den anderen Kulten erreichen.

Es ist naheliegend, mir jetzt entgegenzuhalten, dass es heute ja keinen Baal Kult mehr gibt und man daher auch nicht Gefahr laufe, sich einem fremden G’tt zu verschreiben. Aber mal ganz ehrlich: Kann man sich da wirklich so sicher sein? Viele Motive die wir heute als Tattoos vorfinden haben eine religiöse Bedeutung, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Vielleicht nicht in unserer Kultur, aber in der indischen, oder in der polynesischen usw. Und letztendlich ist die Modeerscheinung Tattoo selbst schon zu einem Kult geworden.

Letzten Endes kann nur jeder für sich selbst entscheiden, ob man ein Tattoo haben will und was es für einen bedeutet. Im Zweifelsfall, und das ist vielleicht der jüdische Ratschlag an dieser Stelle, sollte man es lieber lassen.

Weitere Quellen zu dem Thema: Aktueller Artikel in der jüdischen Zeitung (November 2009 – derzeit noch im Handel erhältlich, ab nächstem Monat auch online)

a challenge to the movements?

in der aktuellen email-ausgabe von Eilu V’eilu (ein online-angebot der us-amerikanischen reformbewegung) wird eine aktuelle entwicklung in den usa zur debatte gesellt. bis auf zwei unabhängige minjanim in deutschland (ruhrminjan und einer in berlin) fällt mir derzeit kein weiterer in deutschland ein. deswegen scheint die frage zunächst sehr theoretisch für deutschland, auf der anderen seite, bringen diese kleinen gruppen teilweise neuen schwung und spiritualität mit, die den „organisierten“ gemeinden zunehmend auch in deutschland abhanden kommt. könnten unabhängige gemeinden und/oder minjanim auch eine willkommene ergänzung für deutschland sein?

nachfolgend der beitrag. im orginal auf http://www.urj.org ebenfalls zu finden. Weiterlesen »

Heilige Sprache

„In den G-ttesdiensten sind die Gebetsbücher auf Hebräisch und der jeweiligen Landessprache, dennoch werden die Gebete nur auf Hebräisch gesprochen und die Lesungen aus der Torah ebenso. Warum ist das so?“

Manchmal kommt es vor, dass am Ende eines langen Studientages ein Freund, mit dem ich gemeinsam Talmud studiere, zu mir sagt: Komm lass uns den letzten Abschnitt schnell in der „anderen heiligen Sprache lesen“. Er meint damit Englisch. Es gehört schon eine gehörige Portion Chuzpe dazu, Englisch mit Hebräisch gleichzusetzen, oder?

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Bilder aus der Jeshiva

hier ein paar bilder aus meinem jeschiva alltag.
- mit arlene lerne ich talmud. sie ist rabbinerstudentin am reconstructionist rabbinical seminar in philadelphia, perfekt in mischna hebräisch und sehr geduldig. ihre besondere fähigkeit ist, meine gedanken, die ich in mind. 3 sprachen formuliere, in vernünftige sätze zu bringen.
- ronny ist einer der wenigen anderen europäischen studenten.
- bilder aus dem beit midrash
- mein talmud lehrer joel
- im unterrichtsraum

Testeintrag per Email

Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, komme ich in letzter Zeit nicht häufig dazu, einen Beitrag für meinen Blog zu schreiben. Ein Grund dafür ist auch, dass ich nicht immer mein Notbook dabei habe, um selbst mal einen kurzen Beitrag veröffentlichen zu können. In den nächsten Tagen will ich daher mal ein paar Möglichkeiten testen, die WordPress inzwischen anbietet und die, ähnlich wie bei Facebook, eine schnellere Nachrichtenveröffentlichung ermöglichen soll, auch vom Handy oder von einem öffentlichen Computer.

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Und es ward Abend, und es ward Morgen – ein jüdische Tag?!

Die Ankündigung zu der Frage dieser Woche lautete: Diesmal kein heißes Eisen, nur eine einfache Verständnisfrage: Warum beginnt der jüdische Tag am Abend?

Wie so oft, gibt es zwar zunächst eine schnelle Antwort auf die Frage:

In Anlehnung an den Schöpfungsbericht der Bibel (1. Kapitel) können wir lernen, dass im Tagesablauf der Morgen auf den Abend folgt. Nach jedem Schöpfungsakt finden wir die Zeile: Und es war Abend und es war Morgen, der zweite, der dritte … Tag.

Aber, so richtig zufriedenstellend ist die Antwort nicht. Ein Grund liegt darin, dass man zwar schnell etwas aus der Bibel ableiten kann, jedoch auch genau das Gegenteil, wenn man möchte. Bestes Beispiel hierfür ist folgender Satz aus In Vajikra 7.15 (3. Buch Moses):

Und das Fleisch seines Dank-Heilsopfers soll am Tag seiner Darbringung gegessen werden; er soll nichts davon liegen lassen bis zum Morgen.

d.h., wir finden hier ein Beispiel für einen anderen Tagesablauf in der Bibel vor. Die Nacht gehört noch zum vorherigen Tag und der Tagesbeginn ist der Sonnenaufgang.

Der babylonische Talmud leitet aus diesem Torah-Zitat ab, dass man, sollte man vergessen haben, das Gebet am Nachmittag zu sprechen, es am Abend nachholen kann (B. Berachot 26a-b), der Abend und die ganze Nacht gehören noch zum vorherigen Tag. [Nur um die Verwirrung komplett zu machen, im selben Talmudtraktat (Brachot 2a) diskutieren die Rabbiner, von wann bis wann man das Schmah-Gebet (Schmah Israel) am Abend sagen kann, bevor sie über das Schmah am Morgen sprechen, was dafür spricht, dass der Tagesablauf der Ordnung aus der Schöpfungsgeschichte folgt.]

Selbst wenn die Gebetszeiten nicht nach dem Tempelritual angeordnet wurden, gibt es noch andere Möglichkeiten, die darauf hinweisen, dass der Tag der Nacht vorausgeht. Der Talmud gibt eine Idee wieder, dass die Vorväter die drei Gebetszeiten eingeführt haben. Avraham den Schacharit, den Morgeng’ttesdienst, Jitzchak hat das Mincha-/Nachmittagsgebet etabliert und Jaakov ist der Begründer des G’ttesdienstes am Abend (Aravit). Man kann logischer Weise annehmen, dass der erste Vorvater auch den ersten G’ttesdienst im Tagesablauf etabliert hat. Das ist demnach der Schacharit- und nicht der Aravit-G‘ttesdienst. Weitere Beispiele in denen der Tag der Nacht vorausgeht, lassen sich in Exodus 18:13-14 und am Ende der Torah (Devarim 28:67) finden:

2. Mose 18:13 Und es geschah am Tag darauf, da setzte Mose sich nieder, um dem Volk Recht zu sprechen.

Und das Volk stand bei Mose vom Morgen bis zum Abend.

14 … Warum sitzt du allein da, während alles Volk vom Morgen bis zum Abend bei dir steht?

5. Mose 28:67 Am Morgen wirst du sagen: Wäre es doch Abend!,

und am Abend wirst du sagen: Wäre es doch Morgen!

Um eine lange Geschichte kurz zu machen, können wir sagen, dass uns die jüdische Tradition zwei Paradigmen für den Tagesablauf anbietet. Rabbi Levi Cooper (Pardes, Jerusalem) führt dazu aus, dass die generelle Regel die ist, dass die Nacht den Tag einleitet und, dass dies Einfluss auf das ganze jüdische Leben hat (z.B. alle Feiertage beginnen am Abend, inkl. des wöchentlichen Schabbats). Die andere Sichtweise war, nach der Auslegung von Rabbi Cooper, für den Tempel vorbehalten.

Zum Ende möchte ich eine Überlegung anbieten, die vielleicht eine mögliche Antwort darauf geben kann, warum das Gebet am Abend, das erste im Tagesablauf war und letztendlich auch dazu geführt hat, dass der Tagesbeginn mit dem Einsetzen der Dunkelheit gleichgesetzt wurde: In einer Zeit, in der wir noch nicht durch künstliches Licht die Nacht buchstäblich zum Tag machen konnten, hatte die Nacht etwas erschreckendes, beängstigendes. Und auch heute noch, während wir Schlafen verlieren wir zusätzlich die Kontrolle über unseren Körper, wir „Sterben“ ein wenig, Grund genug, sich Sorgen zu machen. Es ist also naheliegend, dass wir für diese gefahrenvolle Zeit Schutz erbitten. Und am nächsten Morgen bedanken wir uns dafür, dass wir wieder aufgewacht sind, dass wir nicht in der Nacht überfallen wurden, dass G’tt uns unsere Seele wieder zurückgegeben hat (ich empfehle an dieser Stelle mal einen Blick in das jüdische Gebetbuch zu werfen und sich die Gebete vor dem Einschlafen und die Gebete am Morgen anzuschauen).

Dass das jüdische Zeitverständnis noch mehr Kuriositäten, oder besser gesagt, Unterschiede zum christlichen/westlichen Verständnis hat, brauche ich wohl nicht zu betonen. Für dieses Mal, schließe ich jedoch und wünsche eine Gute Zeit.

Der Artikel ist zuerst auf HaOlam veröffentlicht worden.

10 sind ein Minjan

Via HaOlam.de hat mich folgende Frage erreicht: „Was ist ein Minjan und ist ein Gebet in der Gruppe oder von mehreren wichtiger oder besser als das einer Einzelperson?“.

Es ist eine gute und wichtige Frage. Gut, weil sie so vielschichtig ist, dass man mehrere Seiten mit ihr füllen könnte und trotzdem Platz für viele weitere Fragen lässt. Und wichtig, weil sie sich einer ganz alltäglichen Sache stellt, die jedem und jeder von uns begegnen kann, wenn wir uns mit Religion beschäftigen.

Der Minjan, ist in der jüdischen Tradition zunächst einmal ein Quorum, eine festgelegte Mindestanzahl von Personen, um gewisse religiöse Rituale durchzuführen. In der Regel handelt es sich hierbei um 10 religionsmündige jüdische Menschen. Die Anzahl 10 wird abgeleitet von Psalm 82. Dort heißt es:

מזמור לאסף אלהים נצב בעדת־אל בקרב אלהים ישפט׃
Ein Psalm Asaphs. Gott steht in der Gemeinde Gottes und ist Richter unter den Göttern.

Das Wort Edah – Gemeinde – findet man auch im Bericht über die 10 Spione, die Mosche den „negativen“ Bericht über das Land Kana’an geben. Mit dieser Verknüpfung haben die frühen Rabbiner abgeleitet, dass eine Gemeinde mindestens aus 10 Personen besteht.

Die religiösen Strömungen innerhalb des Judentums legen die Tradition jedoch unterschiedlich aus. Im liberalen und konservativen Judentum werden Frauen und Männer gleichberechtigt gezählt, wenn sie älter als 12 bzw. 13 Jahre alt und jüdisch sind, im orthodoxen und chassidischen Judentum nur Männer. Einige modern-orthodoxe Gruppierungen schreiben ein Quorum von 10 Frauen und 10 Männern vor.

Die Anzahl von 10 war und ist zudem immer auch ein wenig umstritten. Aus „Massechet Soferim“ (10,8), einem späten gaonischen Werk (als Gaonische Periode wird der Zeitraum von 598-1040 n.d.Z. bezeichnet), können wir entnehmen, dass es in Palästina eine Tradition gab, bereits einen Minjan aus 7 Personen zu bilden.

Die Vorschrift, einen Minjan für einen Gemeindeg’ttesdienst zu haben, ist für größere Gemeinden häufig kein Problem, jedoch für viele kleine Gemeinden, gerade in Deutschland abseits der großen Städte schon. Ein striktes Einhalten der Vorschrift würde dort bedeutet, dass in diesen Gemeinden, manchmal über Wochen, kein voller Gemeindeg’ttesdienst abgehalten werden könnte.

Das bringt uns direkt zum zweiten Teil der Frage, ob ein Gebet in der Gruppe oder von mehreren wichtiger oder besser ist, als das einer Einzelperson?

Was bedeutet es, wenn eine Gemeinde keinen vollen G’ttesdienst abhalten kann. Was ist ein voller Gemeindeg’ttesdienst? Einige Gebete sind so aufgebaut, dass sie eine Interaktion zwischen Vorbeter und Betergemeinschaft verlangen, d.h. der Vorbeter ruft zum Beispiel zum Gebet auf (Barechu) und die Gemeinde antwortet hierauf, das gleiche gilt für die Keduscha, einem Teilgebet der Amida (18-Bitten-Gebet). Ohne Minjan entfällt auch die übliche Wiederholung der Amida. Weitere Beispiele sind das Kaddisch Gebet (Lobpreis G’ttes) und die Lesung aus der Torah und den Propheten.

Ich würde nicht sagen, dass das Gebet einer Gemeinde wichtiger oder besser ist, als das einer Einzelperson, aber es hat eine andere Qualität, es gewinnt etwas hinzu: Gemeinschaft. Um zu verdeutlichen was ich meine, ein abschließendes Beispiel: ein Minjan wird für alle großen Momente in einem Lebenszyklus erwünscht, Beschneidung / Namensgebung, Bar-/Bat-Mitzwah, für eine Hochzeit und für eine Beerdigung. In all den Momenten soll die Gemeinde den Einzelnen/die Einzelne begleiten. Ich denke, dass dies eben nicht nur für die großen Augenblicke im Leben gilt, sondern auch für das Alltägliche. Vielleicht soll ein Minjan dazu dienen, uns zu zeigen, dass wir nicht alleine sind, dass G’tt mit uns ist aber auch andere Jüdinnen und Juden für uns da sind und an unserem Leben teilhaben.

In der Frage nach der Zusammensetzung des Minjans unterscheiden sich zwar die einzelnen Strömungen des Judentums voneinander, aber der Wunsch, jüdische Menschen im Gebet zusammen zu bringen, einigt sie wieder.

*****

Eine erste Rückmeldung zum meinen Text befasst sich Situation in kleinen Gemeinden. Ob denn, wenn diese Gemeinde nur ganz selten einen Minjan zusammenbringt, die anderen Male keinen G’ttesdienst gefeiert würde? Darauf gibt es zwei mögliche Antworten: Doch, aber unter der Auslassung von den oben genannten Teilen, d.h. es finden „Privatgebete“ gleichzeitig statt. Statt einer Torah-Lesung entscheiden sich einige Gemeinden, gemeinsam die Torah zu studieren, den Wochenabschnitt z.B. aus der Bibel gemeinsam zu lesen und zu diskutieren usw. Andere Gemeinden beschließen für sich, dem palästinensischen Minhag (Brauch) zu folgen und senken die Zahl auf 7 ab. Beiden Möglichkeiten halten jedoch die Idee, eine Gemeinschaft zu bilden aufrecht.

HaOlam

heute wird ein neues deutsch-israelisches online-magazin an den start gehen:

haOlam.de ist ein deutsch-israelisches Onlinemagazin mit tagesaktuellen Nachrichten u.a. zu den Bereichen Deutschland, Israel / Nahost, Europa / Welt, Gesundheit, Wirtschaft, Kultur, Jüdisches Leben, Technik und Lifestyle.

besonderheit des magazins ist, dass es neben den üblichen aktuellen meldungen auch ein festes setting an tagesspecials hat, die zum täglichen wiederkommen einladen. von mir wird man ebenfalls ab und an was lesen können, ask the rabbi :-)

eine facebook-fanpage ist bereits eingerichtet und ist leicht über diesen link aufzurufen: http://tinyurl.com/ykzl9×3

בהצלחה העולם

jüdische zeitung

heute gab es eine Überrschung in der Post: die Jüdische Zeitung ist wieder da. Auf der Website der Zeitung steht:

Ende der Sommerpause – oder:

«Jüdische Zeitung»

geht wieder in Druck

Liebe Leserinnen und Leser,

die Print-Ausgabe der «Jüdischen Zeitung» ist zurück. Ab Oktober können Sie uns wieder in gewohnter Form und Qualität an jedem gut sortierten Zeitungskiosk Ihrer Stadt finden oder praktisch als Abonnement nach Hause zugestellt bekommen.

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Sman Simchateinu

da die ganze sukkotwoche unterrichtsfrei ist, nutze ich die zeit, um die besondere atmosphäre die über der stadt liegt zu genießen und aufzusaugen.

leider habe ich daher kaum zeit, zu schreiben. aber ich habe einige bilder hochgeladen, die einen kleinen eindruck vermitteln können, wie fröhlich die stimmung derzeit in jerusalem ist. bilder von simchat torah folgen dann in kürze.

Album 1: Sukkotvorbereitungen in Jerusalem, Bilder aus Mevasseret Tzion, Sukkot in Jerusalem, Ausflug nach Efrat

Sukkotvorbereitung

Sukkotvorbereitung

Album 2: Sukkot in Mevasseret Tzion und in der Altstadt von Jerusalem

In der Sukka

In der Sukka

Album 3: Open Air Konzert in der Diaspora Yeshiva auf dem Har Tzion

Cooles Konzert

Cooles Konzert

Chag Sameach ve Jom Tov Ve Shabbat Shalom